„Bio ist für mich Abfall!“ – Wir haben’s satt!

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Beschreibung

„Mangelernährung in Deutschland? Kann nicht sein!“ Das war eine unserer ersten Reaktionen, als wir von dem Titel gehört haben. Unsere Konsumgesellschaft lebt im Überfluss, die Regale im Supermarkt sind immer prall gefüllt mit frischen Produkten. Wie kann man da von Mangelernährung sprechen?!

Aber was passiert mit Lebensmitteln, wenn sie nicht mehr ganz so frisch aussehen oder das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben? Der Trend des „Containern“ kommt nicht von ungefähr. Doch auch private Haushalte werfen nicht in erster Linie tatsächlich Verdorbenes weg. Sondern Produkte, die nicht mehr gut und appetitlich genug erscheinen. Bedenkenlos entsorgt wird auch, was wir für verdorben halten, es aber meistens gar nicht ist. Gerade aus Obst und Gemüse lässt sich doch bestimmt noch etwas Leckeres zaubern, selbst wenn es nicht mehr so appetitlich aussieht.

Fast jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Eine ausgewogene Ernährung ist damit kaum möglich. Doch Mangelernährung wird in der Politik nicht diskutiert, stattdessen reagieren die größtenteils ehrenamtlich betriebenen „Tafeln“ – der Staat entzieht sich seiner Verantwortung und delegiert die nötige Grundversorgung an die Zivilgesellschaft. Wie kann das sein?!

(Versteckter) Hunger im Überfluss – nicht nur ein begrifflicher Widerspruch in sich. Den Begriff „Ernährungsarmut“ verstehen wir daher vielschichtig:

  • Wir ernähren uns zu einseitig und nicht REICHhaltig genug
  • Wer von Armut betroffen ist, kann sich nur schwer ausgewogen ernähren
  • Die Ernährungsgewohnheiten der Konsumgesellschaft sind ein Armutszeugnis

Wir möchten uns mit den 4 Dimensionen nachhaltiger Ernährung beschäftigen: ökonomisch, ökologisch, sozial und gesund. Satt ist nicht genug – versteckter Hunger herrscht im Überfluss. Wir haben’s satt!
     


Ziele

Mit unserem Projekt möchten wir dazu beitragen, Hintergründe für Mangelernährung in Deutschland aufzuzeigen und gleichzeitig mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Vor allem für Kinder und Jugendliche sollte eine bewusste Ernährung einen größeren Stellenwert bekommen, ohne dabei als „Öko-Freak“ abgestempelt zu werden. Wir möchten es uns zur Aufgabe machen, adressatengerecht zu informieren und Impulse zu setzen, verantwortlich mit nachhaltiger Ernährung umzugehen. Denn wir haben’s satt!


Geplantes Medium

Website mit Video-Clips, Hintergrundinformationen und interaktiven Elementen zu den genannten Leitfragen


Schüler

Elias, Pauline, Fiona, Max, Amrei, Christina, Benedikt, Franziska

 

#pastinaken

Gruppengröße: 8
Schule: Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg
Klasse: E2A u.a.


Video zum Beitrag


Lehrkraft

Stefan Riemer,
Lisa Theile


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