795 Millionen sind zu viel … Der UN-Welthungerbericht 2015

795 Millionen sind zu viel … Der UN-Welthungerbericht 2015

795 Millionen Menschen leiden chronisch an Hunger, stellt der von den drei UN-Ernährungsorganisationen jetzt publizierte Welthungerbericht 2015 fest. Damit hat ca. jeder Neunte der rund 7,2 Milliarden Menschen, die gegenwärtig auf der Erde leben, nicht genug zu essen.

Besonders schlimm war im Jahr 2014 die Situation in Sambia, Namibia, in der Zentralafrikanischen Republik, Nordkorea und Haiti. Jeder fünfte Hungernde lebt in einem Krisengebiet mit schwachen oder fehlenden Regierungsstrukturen. Für Bürgerkriegsländer wie Syrien und Libyen liegen noch gar keine hinreichenden Daten vor.

72 von 129 Entwicklungsländern, vor allem in Lateinamerika sowie in  Nord- und Westafrika, haben das ehrgeizige Millenniumsziel erreicht, bis 2015 den Anteil der Hungernden zu halbieren – für die UN ein Indiz, prinzipiell auf dem richtigen Weg zu sein. Wie Mangelernährung in der Welt weiter beseitigt werden kann, wird auch Thema des Gipfeltreffens der sieben führenden Industrienationen in Deutschland sein.

Zum Nachlesen und Ansehen:

FAO, IFAD and WFP. The State of Food Insecurity in the World 2015 Meeting the 2015 international hunger targets: taking stock of uneven progress. Rome. FAO. Abrufbar über den Link: http://www.fao.org/3/a-i4646e.pdf

Video: Alle zehn Sekunden verhungert ein Mensch Das Millenniums-Ziel ist nicht erreicht: Der Anteil der Hungernden hat sich seit 2000 nicht halbiert. Jedes Jahr sterben acht Millionen Menschen an chronischem und verstecktem Hunger. Abrufbar über den Link: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51649

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